
Biographie
Der LZ 6 wurde zu keiner Zeit als
Heeresluftschiff übernommen,
obwohl die Friedrichshafener Werft damit rechnete. Die verschiedenen
Testfahrten durch die Heeresbehörden brachten nicht die
gewünschten Ergebnisse. Diese u.a. mit militärischen Personal
durchgeführten Fahrten erzeugten vor allem bei
außenstehenden Personen, aber auch bei Leuten wie Hugo Eckener
die "Hoffnung" bzw. feste Überzeugung eines Heeresluftschiffes in
der Erprobung. In der Folge finden sich immer wieder auf Fotographien,
Postkarten und in unzähligen Publikationen die Bezeichnung des
Luftschiffes LZ 6 als "Z III". Die Name wurde indessen dem
späteren Luftschiff LZ 12
verliehen.
Erste Fernfahrt nach Berlin am
28.8.1909, auf der Rückfahrt Havarie (Propeller verloren). -
Am 11.9.1909
zur ILA Frankfurt a.M. - Am 17.9.1909 kurzzeitiges Erscheinen beim Kaisermanöver
(Führung: Graf Zeppelin) ... dabei Rendevouz mit M II. - Umbau ab
12.2.1910 (Um ein Abteil verlängert; eine dritte Gondel mit
Maschine zum
Versuch eingebaut; zwei Motoren in der hinteren Gondel eingebaut;
Versuche mit Stahlbandantrieb es wurde aber ein Wellenantrieb
eingesetzt.), danach an die DELAG abgeliefert.
Der LZ 6 hat dann doch eine beachtliche
zivile Karriere gemacht und zahlreiche auch militärische (u.a.
Versuche mit drahtloser Telegrafie) Fahrten absolviert. Im
Zeppelin-Katalog (22. Auflage 2001) des Hermann-E.
Sieger-Verlages (der auch die
o.a. und andere Fehler1 enthält) werden
die Fahrten
im Detail genannt. Unter Führung der DELAG insgesamt
34 Passagier- und Postfahrten. Nach insgesamt 73 Fahrten am 12.09.1910
in der Halle zu Baden-Oos verbrannt.
| achtern 4 Dämpfungsflächen, jeweils 2 x 4 Höhenruder vorn und achtern, großes Seitenruder nach dem Umbau achtern statt eines großen Seitenruders 6 kleine Seitenruder (siehe hier) |
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| Propeller ursprünglich vorn 2-flügelig, achtern 4-flügelig, später 4 + 4 Ausstattung |
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| Umbau ab 12. Februar 1910: um ein Abteil verlängert; eine dritte Gondel mit Maschine zum Versuch eingebaut; zwei Motoren in der hinteren Gondel eingebaut; Versuche mit Stahlbandantrieb - es wurde aber ein Wellenantrieb eingesetzt. |
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achtern 6 Seitenruder, 8 Höhenruder |
| Im Gegensatz zu LZ 6 und anderen frühen (Verkehrs)Luftschiffen Passagierkabine direkt hinter der Führergondel |
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