Arbeitskreis
für Marine- und Heeres-
sowie Luftschiff- und Seeflieger-Geschichte
Gesucht wird ...
"Anleitung und praktische Winke für die Führung von
Zeppelin-Luftschiffen,
für das Fahrpersonal der Delag,
verfaßt von
Dr. Hugo Eckener, Direktor der Deutschen Luftschiffahrts AG"
Die Überschrift dieser Seite
schaut etwas nach "Krimi" aus, und ganz verkehrt ist diese Ansicht auch
nicht. Mit der Entstehung dieser Suchseite geht eine jahrzehntelange
historische Spurensuche nun den neuen, zeitgemäßen Weg. Es
geht um eine Schrift deren Mythos größer ist als manch
andere Luftschiff-Geschichte - mal abgesehen von der "Story" die
"Hindenburg" wäre einem Anschlag zum Opfer gefallen ... 
Doch fangen wir von vorne an. Dr. Hugo Eckener (1868 - 1954), der
große Lehrer der deutschen Luftschiffahrt, war bei Ausbruch des
Weltkrieges im August 1914 in einem Lebensalter, das ihn nicht zur
ersten
"Garde" der Soldaten gehören ließ. Gleichwohl wollte er sich
wie jeder deutsche Patriot zu den Fahnen melden. Aber selbst den
Grafen Zeppelin, immerhin im
Generalsrange,
wollte niemand haben. Aber
die speziellen Fähigkeiten des einen wie des anderen waren
durchaus
gefragt. So kam es, daß Eckener der unsoldatische Pazifist nicht
des Kaisers Rock anziehen mußte (bzw. durfte), auch wenn er quasi
im
Hintergrund hing (doch dazu später).
Bereits im August 1914 trat Eckener
seinen Dienst als ziviler Ausbilder für militärische
Luftschiff-Besatzungen zunächst auf dem Lufthafen
Hamburg-Fuhlsbüttel, später (nach Fertigstellung der
Doppelhalle) in Nordholz an. Dort
unterrichtete er zukünftige Luftschiff-Führer (Kommandanten),
Wachoffiziere, Fahrbesatzungen und sonstiges
Luftschiffpersonal.
Viele, viele Male
stieg Eckener mit den Marinesoldaten zu Übungsfahrten auf. Immer
wieder kam es bei diesen Fahrten über See auch zu Feindkontakten.
Bei den Einsätzen trug Eckener gewöhnlich zivile Kleidung.
Die Luftschiffe waren allerdings militärische Fahrzeuge und die
Einsätze hatten militärische Gründe. Ein Zivilist hat
aber bei miltärischen Einsätzen keinen oder nur geringen
(juristischen) Schutz, da er laut der international gültigen
Haager Landkriegsordnung als Nichtkombattant (= Nichtkämpfer)
einzustufen war. Um Komplikationen "im Falle des Falles" aus dem
Wege zu gehen, führte das jeweilige Luftschiff ständig die
Uniform eines Kapitänleutnants (= Hauptmann) mit sich, die Eckener
im Zweifelsfalle angezogen hätte. Dieser Fall ist aber nie
eingetreten. Es gibt da noch die (falsche) Geschichte, daß
Eckener aufgrund seiner pazifistischen Geisteshaltung das Tragen von
Orden abgelehnt hätte. Dies ist aber ein Märchen, da es
eindeutige Fotos gibt, bei denen er deutlich sichtbar1
das Eiserne Kreuz (2. Klasse) an der Knopfleiste seines zivilen Anzuges
trägt (siehe Bild oben). Das entsprechende Foto ist
allerdings immer wieder retuschiert publiziert worden - entsprechend
fehlt das EK 2.
1 Anmerkung: das EK 2 wurde nur am Verleihungstag in
"voller Pracht" getragen, d.h. das Metallkreuz voll sichtbar. Danach
wurde das Metall abgenommen (sicher verwahrt) und nur noch das Band in
das Kopfloch geflochten. Diese Praxis war auch noch im 2. Weltkrieg
üblich.
ein paar
interessante Links zur Lebensgeschichte Hugo Eckners:
http://www.jadu.de/luftfahrt/zeppelin/text/hugo.html
http://www.flensburg-online.de/geschich/eckener1.html
Zu Zeiten der der Deutschen Luftschiffahrts AG (kurz: Delag) waren
die Luftschiffer ein kleiner "exklusiver" Klub. Nun erweiterte
sich der Kreis der Schüler immens, die Inhalte wiederholten sich
natürlich. So entstand der Gedanke die Lehrinhalte, die bis dato
im wesentlichen mündlich weitergegeben wurden, in schriftlicher
Form festzuhalten. Im Auftrage des "Führers der Luftschiffe"
(F.d.L.), Fregattenkapitän Peter Strasser, begann Dr. Eckener, der
gelernte Journalist, sein Wissen zu niederzuschreiben. Der rege
Ausbildungs- betrieb der Marineluftschiffer nahm allerdings die meiste
Zeit in Anspruch, so daß er nur sporadisch am Manuskript arbeiten
konnte.
Auch mußte er immer
wieder Aufsichtstätigkeiten in Friedrichshafen und anderen
Werftstandorten durchführen. Im ganzen zogen sich die Arbeiten an
der Schrift hin bis in das Jahr Frühjahr 1918. Der F.d.L.
Peter Strasser fiel am 5. August 1918 an Bord des L
70 bei der letzten
Angriffsfahrt der deutschen Luftschiffwaffe. Nach diesem Tag
unternahmen die Marineluftschiffe nur noch
Aufklärungsfahrten. Der Luftschiffbetrieb ging also weiter, die
Ausbildung ebenfalls. Erst die Unruhen vom Oktober und die
Novemberrevolution 1918 führten zur Einstellung der
militärischen Luftschiffaus- bildung. Die alliierten Verbote der
Luftfahrt und der Luftschiffahrt gewährten Eckener Zeit sich um
das verlegerische Projekt zu kümmern, nun allerdings nicht mehr
mit dem Schwerpunkt "militärische Luftschiffahrt".
Die gesammelten Erkenntnisse zur Fahrpraxis mit Zeppelinluftschiffen
waren auch nach dem militärischen Zusammenbruch von großem
Wert. Dies wußte nicht nur Hugo Eckener, sondern vermutlich auch
andere militärische wie auch zivile Stellen. Und hier und jetzt
beginnen die Mythen und Geschichten.
Das Buch wurde zum Jahreswechsel
1920/1921 veröffentlicht (siehe Titelbild rechts oben). Aus dem
Auszug geht aber nur hervor, daß es Teil einer
größeren Publikation war. Der Inhalt des Auszuges, der uns
heute zugänglich ist, kann hier (mit freundlicher Genehmigung des
Leiters Zeppelinarchives, Dr. Meighörner (Zeppelinmuseum
Friedrichshafen) als PDF-Datei
geladen werden (3,0 MB). Es handelt sich um eine höchst
interessantes Wissenssammlung, die sich ausschließlich mit
ziviler Luftschiffahrt beschäftigt. Da der ursprüngliche
Auftraggeber zu den "Praktischen Anleitungen" aber das Militär
war, kann davon ausgegangen werden, daß die komplette Schrift
(auch) diverse Anteile zu Militäreinsätzen von Luftschiffen
enthält.
Nun befinden wir uns im vollen Stadium der Spekulation. Bekannt ist
heute nur der Auszug. Gesucht wird aber die Urschrift, die nicht nur
aus militärhistorischer Sicht von höchstem Wert ist. Es ist
bekannt, daß nach dem Ende des (Ersten) Weltkrieges viele Akten
und Materialien beschlagnahmt wurden, die zum Teil auch heute noch
nicht vollständig repatriiiert sind. Aus vielerlei
(politischen) Gründen wurde dies nie an die "große Glocke"
gehängt, Fakt bleibt, daß die Informationslage in vielen
Fällen undurchsichtig ist und vorläufig auch bleibt.
Der Webmaster wurde im Laufe der Jahre
immer wieder von "Luftschiffern", Ballonfahrern und anderen
luftfahrtinteressierten Menschen auf die "Anleitung bzw. praktischen
Winke" Dr. Eckeners angesprochen. Leider war auch ihm fast nichts
bekannt, und so konnte auch er nur von Mutmaßungen und anderen
Gerüchten berichten. Erst der 20. Juni 2004 brachte (ein wenig)
Licht in das Dunkel. An diesem Tag erhielt ich eine Mail von Karl
Ludwig Busemeyer, den meisten "Luftschiffern" als Chef der Aachener
Luftschiff-Firma Gefa-Flug
bekannt. Herr Busemeyer hat praktische Verwendung für die
Erfahrungen Hugo Eckeners und ist ihnen daher schon seit vielen Jahren
auf der Spur. Der Einfachheithalber möchte ich aus dem ersten und
einem weiteren Mail zitieren, um so klarzumachen wie der
"Forschungsstand"
derzeit ist.
Hier das erste Busemeyer-Mail (auszugsweise):
Der Grund Ihnen zu
schreiben ist folgender: Hugo Eckener hat in seiner Zeit in Nordholz im
Auftrag von Pieter Strasser eine
Art "Handbuch" geschrieben. Die
Erkenntnis für die Notwendigkeit eines solchen Handbuches ergab sich aus der
Tatsache, daß ein großer Teil der Luftschiffe bei der Handhabung am Boden
beschädigt bzw. zerstört wurden. Ich will die Geschichte
nicht zu lang werden lassen, eine zivile Version dieses Handbuches habe
ich vor vielen Jahren schlußendlich im Zeppelin Archiv (damals
noch Herr Sautter) gefunden mit dem gedruckten Hinweis auf dem
Titelblatt, daß es sich hierbei um einen überarbeiteten
A u s z u g eines
Handbuches für die Marineluftschiffe bzw. deren Leiter (Strasser)
handele.
Leider findet sich das ausführliche Original
nicht im Zeppelin Archiv (Dr.
Meighörner hat suchen lassen), auch Wolfgang von Zeppelin ist
(trotz großem Interesse)
nicht fündig geworden. Der verstorbene Prof. Kleinheinz konnteebenfalls nicht weiterhelfen, auch der
Enkel von Hugo Eckener, Dr. Uwe Eckener
konnte keine Information beisteuern. Eines ist sicher, es gibt diese Arbeit.
Hugo Eckener erwähnt sie in einem Brief vom Frühjahr 1918 an seine Frau
("Ein Deutscher Namens Eckener") und daß er heilfroh sei, daß sie nun endlich
fertig ist ...
Sie könnte im
Bundesarchiv, Militärarchiv sein, es gibt dort eine (unbearbeitete) Sammlung des "Tambach
Archives", welches Dick Robinson in seinem Buch über die Luftschiffe LZ
127 und 129 erwähnt. Das "Tambach-Archiv"
war/ist eine Sammlung aus dem
Archiv des Reichsluftfahrt-Ministerium, welches 1945 von Berlin
ausgelagert wurde nach Schloss Tambach und was u.a. Dokumente der
kaiserlichen Marine enthalten haben soll. Das Archiv wurde von den
Amerikanern in die USA verbracht, weil es als Nazi Material gehalten
wurde. Inzwischen lagert es wieder unbearbeitet in Freiburg. Im Buch
von Robinson findet sich ein Abdruck der zivilen Version Eckeners
wieder, ebenfalls mit dem Hinweis auf Pieter Strasser.
Ich habe noch eine andere
Spur verfolgt. In Zusammenhang mit der Übergabe des LZ 126 (ZR III) wäre es
"komisch", wenn nicht auch "seriöse" Dokumente übergeben worden wären, die
über den Betrieb von Zeppelinluftschiffen informieren machen. Also habe ich im
Internet in den Staaten u.a. im Navy Archiv und im Archiv "Government Printing
Office" gesucht. Es gibt tatsächlich
ein "Rigid Airship Manual, US Navy" von 1927. Bei der wenigen Erfahrung mit starren Luftschiffen
können die Navy Leute meiner Meinung nach bis 1927 kein so profundes Buch
gefüllt und veröffentlicht haben. Es enthält tatsächlich Kapitel, die von Eckener
seien könnten, leider fehlt aber ein direkter Hinweis. Leider tat sich auch in
keinem US Nachlass (Dr. Arnstein, Rosendahl, Robinson, Dick etc.) ein
Hinweis auf ein deutschsprachiges Eckener Buch auf, wohl aber einige Male
das oben zitierte "Rigid Handbook"...
Interessiert, bei der Suche nach dem "scheinbar verschwundenen"
Dokument mitzumachen ? Wenn das Heer nicht schon 1917 die Verwendung
von Luftschiffen eingestellt
hätte, wäre ich mir sicher, daß sie es ohnehin
hätten ... Aber vielleicht gibt´s ja was
ähnliches an Literatur als Dienstvorschrift zum Betrieb und zur Wartung? Wäre
sicherlich auch hilfreich ...
Für mich wäre es
interessant, weil dieses Dokument sicherlich eine Menge Hinweise und Hintergründe
enthält, die wir heute nur allzu mühsam selbst "erschwitzen" müssen. Wenn ich es
hätte, würde ich es überarbeiten wollen für die Belange unserer Piloten und
deren Crew.
(Ende Zitat des 1. Mails)

An: Karl Ludwig Busemeyer
Betreff: Re: Hugo Eckener Dokument für Pieter Strasser
Sehr geehrter Herr Busemeyer,
natürlich sind Sie und Ihre
Firma mir bekannt. Zur Fragestellung. Das von
Ihnen gesuchte "Buch" kenne ich bisher nur aus allerlei
"Geistermeldungen" und Anfragen, die immer wieder mal bei mir
auflaufen. Einen Text oder auch nur einen Auszug davon habe ich noch
nicht
gesehen. Ich habe lediglich eine Dienstvorschrift "Geheime
Dienstvorschrift für Luftfahrzeuge im Heeresdienst" (Berlin 1913),
die
sich aber lediglich mit den allgemeinen Einsatzfragen beschäftigt.
Es werden
dort keine Detailanweisungen gegeben, wie man startet, landet oder
ähnliches.
Genau das soll doch in der vielgesuchten Schrift stehen. Das Buch von
Robinson
habe ich natürlich (warte seit drei Jahren auf die deutsche
Version).
Natürlich bin gerne bereit "mitzusuchen", ich weiß nur nicht
wie. An
dem "überarbeiteten Auszug für die DELAG" (ca. 1919/20)
habe
ich großes Interesse. Ein ordentliches PDF-Dokument würde
mir allerdings
reichen. Wenn Sie eine Anweisung für Ihre Piloten erarbeiten
wollen, gibt es
allerdings diverse Literatur, wo solche Informationen zu finden sind.
Vieles
wird (und muß) heute aber ganz anders gemacht werden, weil
Technik und Material
(heute) anders sind, aber wem erzähle ich das ;-)
Bleibt also die Suche nach einem
Dokument mit historischem Wert ...
Mit freundlichen
Grüßen - Glück ab !
Ihr
Harry C. Redner

(Einige Mails weiter,
präzisierte Herr Busemeyer seine bisherigen Erkenntnisse, auch
dies will ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten:)
Noch
einige
kurze Anmerkungen zum Ursprungswerk von Eckener. Das Dokument wird
sicherlich nicht nur 1 x existiert haben, (ziemlich) sicher ist es aber
nicht mehr zur "großflächigen" Verteilung
gekommen. Es muß aber mehr als 1 x existiert haben,
sonst könnte es keine zivile Fassung geben, als präziser Reprint.
Folglich muß es (hat es) auch ein Exemplar im Zeppelinarchiv gegeben
(von irgendeiner Vorlage mußte ja die Druckerei drucken).
Denkbar, daß es das persönliche Exemplar von
Eckener war, aber eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher
ist, daß es eine Kopie von Eckener´s persönlichem
Exemplar war, was er sicherlich wie seinen Augapfel
gehütet haben wird.
Es wird ein Exemplar bei Strasser
gegeben haben, vermutlich auch eines oder mehrere In Strassers direktem
Marineumfeld, ziemlich sicher in Berlin, um es auf
irgendwelche rein bürokratischen Aspekte hin abzuklopfen und von
dort aus die Freigabe zu erteilen.
Daß ich damit vermutlich nicht ganz daneben liege zeigt sich
darin, das Garland Fulton (US-Navy) im Rahmen der
Übernahme des LZ 126 die zivile Version mit in die USA
brachte (sagt Robinson, der die Ihnen vorliegende zivile
Fassung in seinem Buch auf englisch abbildet). Robinson
erwähnt auch, daß es seiner Meinung nach kein
(eigenständiges) "Flug- und Wartungshandbuch" für
LZ 127, 129, 130 gegeben hat. Wäre nicht zu fassen,
denn schon damals war ein geforderter Standard der Luftfahrt Behörden
für die Zulassung von zulassungspflichtigen Luftfahrzeugen eben genau
so ein Handbuch (neben Waschkörben voll anderer Nachweise), sonst gab´s
damals wie heute kein "Lufttüchtigkeitszeugnis" (certificate of airworthiness).
Ohne Lufttüchtigkeitszeugnis keine Versicherung und damit keine
Zulassung, ohne all dies keine Chance auf "Einfluggenehmigung" in andere
Staaten und in die USA schon garantiert gar nicht. Die waren damals schon
sehr pingelig (Department of Transport, Customs, Health Department,etc).
Könnte also auch spannend sein nach
Handbüchern der og. Luftfahrzeugen zu suchen. Habe ich
ebenfalls vor langen Jahren eine Weile lang probiert (z.B. über
Parseval Naatz Pralluftschiffe der 20ger und 30ger Jahre) im Archiv des
Luftfahrt Bundesamtes, leider Fehlanzeige. Hab
damals auch Kontakt mit Herrn Puzicha gehabt, da ich mir vorstellen konnte,
daß es Exemplare (Korrekturlesen) bei dem einen oder anderen Kommandanten
und oder auch Fahringenieur gegeben hat. Leider Fehlanzeige. Auch
Fehlanzeige im Aeronauticum (Leiter des selben, Namen vergessen) Der war
zwar interessiert, weil es ja auch um die Historie von Nordholz ging,
er sagte aber ganz offen, daß sein Archiv nicht in
diese Tiefe ging. Hab´s dann
bei der Forschungs- und Technologieeinrichtung des deutschen Bergbau
(Deutsche Montan Technologie) versucht, zumindest die Hindenburg ist nach
den schon damals sehr strengen Normen des deutschen Bergbau
bezüglich der Motoreninstallation, der Elektro- und
Funkanlage, sowie der Gasabführung konzipiert und
zugelassen gewesen. Ich bin bis an die Stelle gekommen, die es
"bei mehr Energie hineinversenken" hätte finden können und
grundsätzlich bestätigte daß Flug- und
Seefahrzeuge sich damals bei diesen Themen an Standards des
deutschen Bergbau angelehnt haben (mußten!!!).
Eines aber noch
zum Schluß. Der Schriftsteller Rolf Italiaander hat in den siebziger
Jahren sehr viel über Luftschiffe und auch Eckener gearbeitet, erst
bei ihm bin ich ja über die Arbeiten am Handbuch gestolpert. Ich
hatte einige Jahre lang guten persönlichen Kontakt zu
Herrn Itaaliander (leider vor vielen Jahren gestorben, wie
Sie bestimmt wissen) Seine Sammlung hat einige Irrpfade
hinter sich, hab im Moment vergessen, wo die lagert, hab ich aber
schon einmal gefunden... Dort könnten sich ebenfalls Hinweise
finden. Frau Elisabeth Kötter
war zwar mit allen möglichen Dingen hilfreich (sie hat die
zivile Version ebenfalls!), aber nicht mit Eckener´s Werk
für Strasser...
(Ende
Zitat dieses Mails)
Was bleibt mir zu sagen ? Vieles
wurde probiert, einiges konnte nicht probiert werden. Es gibt noch
immer diverse Möglichkeiten. Zum Beispiel, daß besagte
Schrift sich in der Hand eines privaten Sammlers befindet, der die
Kostbarkeit in seinem "Tresor" hortet, ohne zu ahnen, was er da hat ...
In diesem Falle möchte ich an Ihn appellieren uns (den
"Luftschiffern") wenigsten den reinen Text zugänglich zu machen
(Papierkopie, PDF-Datei). Uns liegt wenig an der bibliophilen Pracht -
es geht um den Inhalt.
Auch die vielen Luftfahrt-Kenner
möchte ich um wachsame Augen und Ohren bitten. Es sollte mich
nicht wundern wenn eines Tages bei eBay oder anderswo genau diese
Schrift angeboten wird ... 
http://www.luftschiffharry.de


